Apixaban

Treffen sich drei Freunde abends in der Kneipe. Fragt der eine: „Und, was habt ihr am Wochenende gemacht?“ Sagt der andere: „Ich war mit meiner Frau und den Kindern im Wald spazieren, danach gab’s Eis. Und du?“ „Ich war mit meiner Freundin übers Wochenende im Thüringer Wald. Hab mir ’ne neue SLR gekauft. Wollte ich ausprobieren. Und du?“ Dabei schaut er abwechselnd vom Blähbauch in die Pickelfresse und zurück. „Ich war in der Rettungsstelle.“ „Immer die gleiche Leier mit dir. Was war’s diesmal?“ „Thrombose.“ „Wie lange warten?“ „Vier Stunden.“ „Nur? Langweilig!“ So oder so ähnlich hätte es stattfinden können – hat es aber nicht. Das Gespräch meine ich. Das mit der Rettungsstelle stimmt. Ich bin genervt. Ich habe schlechte Laune. Ich habe Kopfschmerzen, die Erkältung klingt nur langsam ab. Mein Kumpel D. sitzt jetzt ebenfalls mit Erkältungssymptomen in Valencia und steckt seine Freundin an, die einen Tag nach meiner Abreise ankam. Staffellauf! Das habt ihr davon, wenn ihr euch...